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Methoden

Systemdiagnose-Raster

Strukturiertes Raster zur Diagnose, welche Tesserakt-Prinzipien in einer Institution, Organisation oder einem sozialen Kontext wirksam sind.

Das Systemdiagnose-Raster ist ein strukturiertes Werkzeug zur Erkennung aktiver Tesserakt-Prinzipien. Es liefert keine Bewertung, sondern Orientierung: Welche Muster sind sichtbar, welche Prinzipien wirken?

Anwendungsrahmen: Das Raster eignet sich für Einzelpersonen, die ihre Situation einordnen möchten; für Beratende und Gutachtende; für Führungskräfte in Transformationsprozessen. Es ist kein klinisches Diagnoseinstrument, sondern eine strukturierte Beobachtungshilfe.

Schritt 1 – Symptomkarte: Welche wiederkehrenden Probleme treten auf? Liste ohne Wertung, ohne Schuldner.

Schritt 2 – Sprachanalyse: Welche Formulierungen verwendet das System für diese Probleme? Werden Ursachen oder Betroffene benannt?

Schritt 3 – Entscheidungsarchitektur: Wer trifft Entscheidungen? Wer trägt Konsequenzen? Fallen Zuständigkeit und Wirkung auseinander?

Schritt 4 – Resonanzprüfung: Antwortet das System auf Rückmeldungen? Verändert sich etwas durch Feedback?

Schritt 5 – Prinzip-Zuordnung: Welche Tesserakt-Prinzipien beschreiben das Beobachtete am treffendsten?

Hinweis: Das Raster ersetzt keine rechtliche oder psychologische Beratung. Es strukturiert Beobachtung – es wertet nicht.